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Neuartiger Herzschrittmacher mit Defibrillator ermöglicht auch MRT-Untersuchungen

Die Untersuchung im Magnetresonanztomographen (MRT) ist in der modernen Medizin ein wichtiges Hilfsmittel zur umfassenden Diagnostik geworden. Auch am DRK Krankenhaus Neuwied setzen die Ärzte auf die hochpräzisen Bilder, mit denen herkömmliche bildgebende Verfahren wie Röntgen oder Computertomographen nicht mithalten können. Doch für eine Patientengruppe stand diese Methode zur Diagnose nicht zur Verfügung: Träger von Herzschrittmachern mit Defibrillator durften bisher nicht im MRT untersucht werden. Die für die Diagnose notwendigen Magnetfelder könnten nämlich unter Umständen das Gerät dauerhaft in seiner Funktion beschädigen.

Ein Weg aus diesem Dilemma ist der Einsatz von implantierbaren Defibrillatoren der neuesten Generation. Den ersten dieser Art setzte der Chefarzt der Kardiologie, Dr. med. Gerhard Lauck, nun am DRK Krankenhaus Neuwied bei einem Herzpatienten ein.

Die neuen Geräte sind speziell gegen Magnetfelder gesichert. Daneben wurden neue Elektroden entwickelt, welche den Strom in den Herzmuskel leiten. Dadurch kann das Risiko verringert werden, dass sich die MRT-Ströme am Ende der Elektroden bündeln und so das umliegende Gewebe verletzen. Die Technologie von Schrittmacher und Elektroden ist allerdings eng aufeinander abgestimmt. Deshalb ist es nicht sinnvoll, ältere Schrittmacher durch MRT-fähige Geräte zu ersetzen und die alten Elektroden zu belassen.
Neuwied, 11.10.2012
Aktuelles und Presse
Herzpatient Gräbeldinger freut sich, dass er einen MRT-fähigen Defibrillator erhalten konnte.
Herzpatient Gräbeldinger freut sich, dass er einen MRT-fähigen Defibrillator erhalten konnte.
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