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Herzwoche 2011 im DRK Krankenhaus Neuwied - Chefarzt Dr. Gerhard Lauck warnt vor dem „Herz unter Druck“

„Herz unter Druck“ lautet das Schwerpunktthema der Herzwochen 2011 der Deutschen Herzstiftung. Auch die kardiologische Abteilung des DRK Krankenhauses Neuwied mit dem Ärztliche Direktor und Chefarzt Dr. Gerhard Lauck beteiligt sich an diesen Veranstaltungen. Denn hier besteht dringlicher Aufklärungsbedarf.

Bluthochdruck ist der bedeutendste Risikofaktor für Herz- und Gefäßerkrankungen. Nach Schätzungen haben in Deutschland zwischen 18 und 35 Millionen Menschen einen zu hohen Blutdruck, der nicht nur Menschen mittleren Alters und ältere, sondern auch jüngere Bevölkerungsgruppen betrifft. „Leider kennen immer noch Millionen von Männern und Frauen ihren Blutdruck überhaupt nicht, weil sie ihn nicht messen lassen. Diese Menschen laufen Gefahr einer schleichenden schwerwiegenden Schädigung ihrer Gefäße und Organe“, warnt Dr. Lauck. Im Rahmen der Herzwoche 2011 lud die kardiologische Abteilung am DRK Krankenhaus Neuwied wieder zu einem Patientenvortrag ein.

Viele Zuhörer nutzten die Gelegenheit, sich über die Risiken und Folgen eines nicht behandelten Bluthochdrucks zu informieren. Denn Bluthochdruck ist tückisch: Man sieht ihn nicht und man spürt ihn nicht. Eine schleichende Erkrankung, die jahrelang keine Beschwerden verursacht und unbehandelt oder gar unentdeckt bleiben kann. Deshalb führen oft erst schwerwiegende Folgen eines unbehandelten Hochdrucks viele Patienten zum Arzt: Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen, Nierenversagen oder Verschluss der Beingefäße.

Ein weiteres großes Problem: Die Patienten, die ihre Erkrankung kennen, lassen sich häufig nicht oder nicht ausreichend behandeln. Viele Bluthochdruckpatienten nehmen ihre Medikamente nicht wegen tatsächlicher oder vermuteter Nebenwirkungen, vermindern die Dosierung oder brechen die Therapie ganz ab. Häufig werden die Patienten nicht ausreichend über Wirkungen und Nebenwirkungen der Blutdruckmedikamente aufgeklärt. Deshalb ist es das Ziel der bundesweiten Herzwochen, die breite Öffentlichkeit für die Gefahren des Bluthochdrucks und für die Wichtigkeit der Blutdruckmessung zu sensibilisieren. Jeder über 35 sollte seinen Blutdruck kennen und ihn regelmäßig kontrollieren. Viel zu wenig bekannt ist, dass ein normaler oder niedriger Blutdruck im Laufe des Lebens sich sehr oft in einen hohen Blutdruck verwandelt.

Neuwied, 24.10.2011
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